Mikroschaum-Sklerosierung

Das Prinzip der Sklerotherapie besteht im Verschluss einer erweiterten Vene, einer Varize, mittels eines direkt in die Vene injizierten aufgeschäumten Medikaments (z.B. Polidocanol  = Aethoxysklerol©). Der Schaum führt zur Reizung der Venenwand, die Vene verklebt, kann sich nicht mehr mit, Blut füllen und wird anschliessend von Körper abgebaut und aufgelöst.

Grundsätzlich kann jede Varize, unabhängig des Kalibers und der Lokalisation mit dieser Methode beseitigt werden. Die Konzentration des Verödungsmittels und das Volumen müssen exakt angepasst sein. Es empfiehlt sich die Applikation in grössere Gefässe unter optische Ultraschall-Kontrolle auszuführen. So können auch die s.g. Stammvarizen oder auch die Rezidiv-Varizen behandelt werden.

Nach der Schaumsklerosierung sollten je nach Varizenkaliber tagsüber während 3-7 Tagen Kompressionstrümpfe getragen werden. Eine direkte Sonneneinstrahlung auf behandelten Stellen sollte während eines Monats möglichst vermieden werden. Manchmal sind auch mehrmalige Injektionen notwendig, bis die betroffene Vene vollständig verschlossen ist.

Nebenwirkungen können vorübergehend tastbare, harte Venenstränge sowie Pigmentierungen (lokale Verfärbungen entlang der behandelten Venen durch abgelagertes Eisen) auftreten.

Die Behandlungskosten für eine Entfernung der Besenreisser resp. der Gefässe <4mm Ø werden in der Regel von den Krankenkassen nicht übernommen. DermaCentrum erstellt Ihnen aber gern einen Kostenvoranschlag.

Wie bei jedem anderen Eingriff an den Venen (Laser, endoluminale Obliteration, Phlebektomie, Stripping), können sich auch nach einer sorgfältig durchgeführten Schaumsklerosierung, nach einiger Zeit wieder neue Krampfader bilden. Eine definitive Behandlungsmöglichkeit gibt es leider nicht.

Der DermaCentrum-Arzt klärt Sie über die Methoden, über die allfällige Vor- und Nachteile auf und erstellt Ihren Wünschen entsprechend den Behandlungsplan. Dabei legen wir Wert auf möglichst gute kosmetisch-ästhetische Ergebnisse.